Geschichte

Die Clubgründung 1974 bildete sich eine Initiativgruppe, bestehend aus Ferdinand Gerdell, Hans Hess, Manfred Kärger, Wilfried Kühner, Karlernst Lauffer, Werner Quilitsch, Peter Rahden und Günther Schmidt, die in Teningen nach geeigneten Standorten für eine Tennisplatzanlage Ausschau hielten. Doch alle ihre Bemühungen liefen ins Leere, weil die Wunschstandorte im Bereich des Schul- und Sportzentrums oder entlang der Badstrasse von der Gemeinde als Entwicklungsflächen für kommunale Massnahmen benötigt wurden ( Schwimmbad, Schulen, Sportplätze, usw.).

Die anstehende Gemeindereform mit der Eingemeindung von Nimburg führte auch zu einem Dialog mit Herrn Hermann Jäger in seiner Eigenschaft als Bürgermeister von Nimburg. Er machte den Vorschlag, den Tennisclub Teningen in Nimburg im neuen Sportzentrum zu etablieren. Für diese Lösung sprächen Gemeinschaftsgedanken und Förderung der Integration zwischen den künftigen Ortsteilen. Ein weiteres Argument war das grossflächige und eingegrünte Areal, das dem Club die Möglichkeiten böte, so viele Plätze einschliesslich Clubhaus zu bauen, wie Bedarf und Mitgliederzahlen es erfordern würden.

Von den Initiatoren folgte ein intensiver Abwägungsprozess, besonders im Hinblick auf die Kinder und Jugendlichen aus Teningen, die den Weg über die verkehrsreiche Landstrasse (damals noch ohne Radweg) nicht gefahrlos bewältigen können. Hingegen reizvoll war das angebotene Gelände mit seinen planerischen Entwicklungsmöglichkeiten. Desweitern wollte man baldmöglichst einen Verein gründen und auf eigenen Plätzen spielen. Da auf absehbare Zeit im heutigen Ortsteil Teningen keine Aussicht auf ein passendes Gelände bestand, folgte mangels Alternativen eine schnelle und gemeinsame Entscheidung zu Gunsten des Standortes Nimburg. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung,vertreten durch Herrn Bürgermeister Willi Bolz und dem 1. Beigeordneten Herrn Hermann Jäger, erhielten die Vorarbeiten der Initiativgruppe neue Dynamik.

Am 23. April 1975 titelte die Badische Zeitung: „Tennisclub Teningen ist gegründet – gleich 62 Mitglieder eingeschrieben.“ Weiter wurde berichtet: „Hans Hess gab einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte. Karlernst Lauffer informierte anschliessend, wie es zu den Tennisplätzen in Nimburg kam. Architekt Günther Schmidt hatte zwei Bebauungsentwürfe ausgearbeitet, die er in farbigen Plänen anschaulich darstellte. Die landschaftsgestaltenden Lösungen sahen eine Tennisplatzanlage mit bis zu 7 Plätzen und einem Clubhaus im Zentrum vor. Die Konzeption fand viel Beifall. Die Satzung des Vereins wurde von Peter Rahden vorgestellt und einstimmig angenommen. Nach etwa zwei Stunden war die Gründungsversammlung am 18. April 1975 beendet TCT – Rückblende und ein Vorstand gewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Dies macht deutlich, dass die Versammlung sehr harmonisch verlief und die Anwesenden mit der Vorarbeit der Initiatoren zufrieden waren.
Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender: Hans Hess, Stellvertreter: Peter Ahhy, Sportwart: Werner Quilitsch, Jugendwart: Fritz Schlotter, Schriftführer: Peter Rahden, Schatzmeister: Ferdinand Gerdell, Beisitzer: Christel Blum und Felix Keusen. Bauausschuss: Günther Schmidt und Klaus Schätzle.“

Aus dem Kreise der Anwesenden wurde angeregt, ein Gründungsfest zu organisieren. Dies wurde am 30.08.1975 im Clubhaus des FV. Nimburg in die Tat umgesetzt. In der locker, fröhlichen „Kennenlernveranstaltung“ war überall Aufbruchstimmung zu spüren, verbunden mit je einem Schuss Vorfreude und Ungeduld auf baldige Nutzung der Platzanlage.